
Lothar R. Böhm / KASLOVSKI
Freischaffender Künstler
Maler (Surrealismus), Autor, Musiker
Visualisierungen für Liveshows und Theater
Kunst und Kulturprojekte
Kunst & Kulinarik
Künstlerisches Schaffen: Kunst und Wort in Koexistenz
Mitglied VG Bild-Kunst und VG Wort
Lebt und arbeitet in Fürth/Bayern
90763 Fürth, Lessingstr. 4, Tel: 0911 98018745
info@lothar-boehm.de / https://lothar-boehm.de/




- Künstlername: „Kaslovski“
- Gründer der Kofferfabrik, ein wichtiger alternativer Kulturort in der Stadt
- Betreiber des „Kaltscher Klup“ in der Südstadt (Lessingstraße 4), heute Galerie, Konzert- und Veranstaltungsort
- Initiator verschiedener Kunst- und Kulturprojekte (u. a. Ausstellungen, Lesungen, Musik- und Theaterformate), regional, national und im europäischen Ausland
- Surrealistische Malerei
- Multimediale Kunstprojekte (Bild, Musik, Literatur, Performance)
- Organisation von Kulturveranstaltungen und Kunstvermittlung
In Fürth gilt er als eine Art Szene- und Kulturmacher, der die freie Kunst- und Kulturszene aktiv mitprägt.
Die Kunst von Lothar R. Böhm (Fürth) ist in einer eigenen, wiedererkennbaren Richtung verankert – er arbeitet unter anderem unter dem Künstlernamen „Kaslovski“ und bewegt sich zwischen Malerei, Literatur, Musik und Performance.
Surrealistisch & „fantastischer Realismus“
Seine Malerei wird als surrealistisch geprägt beschrieben, oft mit Einflüssen des sogenannten fantastischen Realismus. Typisch sind:
- traumartige, symbolhafte Bildwelten
- Mischungen aus Realität und Fantasie
- teilweise düstere, aber auch poetische Szenen
- starke Atmosphäre statt realistischer Abbildung
Er selbst versteht Kunst als etwas, das aus Widerspruch, Reibung und innerem Druck entsteht – also bewusst nicht glatt oder dekorativ.
Technik & Arbeitsweise
Lothar R. Böhm arbeitet überwiegend klassisch-handwerklich:
- Ölmalerei auf Leinwand, Holz oder Sackleinen
- Lasurtechniken (Schichtmalerei wie bei alten Meistern)
- oft ungewöhnliche Grundierungen (Spachtelmasse, Asche, Tabaklösungen)
Das ergibt eine eher „erdige“, strukturreiche Oberfläche – seine Bilder wirken dadurch oft alt, roh oder archaisch.
Themen seiner Kunst
Wiederkehrende Motive sind:
- Natur, Tiere, Erde
- Zeit, Vergänglichkeit
- gesellschaftliche Zustände
- Transformation und Zwischenwelten
Viele Arbeiten sind bewusst mehrdeutig angelegt, sodass Betrachter eigene Interpretationen entwickeln sollen.
Künstlerisches Selbstverständnis
Er versteht sich nicht als klassischer „Marktkünstler“, sondern eher als:
- unabhängiger „Cross-Artist“ (Mischung aus Maler, Musiker, Autor)
- jemand, der sich bewusst vom Kunstmarkt distanziert
- Erzähler von komplexen, oft surrealen Bild- und Bühnenwelten
Verbindung zu Fürth
Seine künstlerischen Projekte sind aktuell eng mit der lokalen Kulturszene verbunden:
- Gründer der Kofferfabrik
- Betreiber der Kaltscher Klup, wo Ausstellungen, Konzerte und Performances stattfinden
Diese Orte sind praktisch auch Teil seiner künstlerischen Arbeit – Kunst + Raum + Veranstaltung verschmelzen stets.
Kunstkritische, unabhängige Einordnung des Kunstmarkts von Lothar Böhm (Kaslovski) auf Basis externer Quellen und Presse-/Fachkontext:
1. Grundposition: bewusst außerhalb des klassischen Kunstmarkts
Mehrere unabhängige Beschreibungen zeigen ein klares Muster:
- Böhm ist gleichzeitig Künstler, Galerist und Kulturorganisator
- er arbeitet bewusst in alternativen Ausstellungs- und Raumkonzepten
- er lehnt klassische Präsentationsformen teilweise ab oder modifiziert sie (z. B. keine klassische Vernissage, offene Formate)
👉 Kunsthistorisch bedeutet das:
Er bewegt sich nicht im „reinen Galerie-System“, sondern in einer Hybridzone zwischen freier Szene, Kulturarbeit und Kunstproduktion.
2. Position im Kunstmarkt: „produzierender Vermittler“
Ein zentraler Punkt aus externen Dokumenten ist seine Doppelrolle:
- Künstler (Malerei / Kaslovski)
- gleichzeitig Kurator, Galerist, Organisator und Kunstvermittler
Kunstkritische Konsequenz:
- Unabhängigkeit vom klassischen Markt
- weniger klassische Marktvalidierung (wie z. Bsp. Auktionen, große Galerien, internationale Positionierung)
3. Verhältnis zum Kunstmarkt: kritisch, aber nicht anti-markt
Aus seinen eigenen und extern dokumentierten Aussagen ergibt sich kein radikaler Anti-Markt-Standpunkt, sondern eher:
- Kritik an der Überbetonung von Preisen und Spekulation
- gleichzeitiges Bewusstsein, dass Kunst wirtschaftlich funktionieren muss
👉 Typisch ist eine Haltung wie:
- Kunst soll nicht primär „Ware“ sein
- aber sie braucht Strukturen, um existieren zu können
Das ist näher an einer realistischen Kunstmarktposition als an einer ideologischen Ablehnung.
Aufgeführt im Lexikon „Surreal“ – Die 1000 bedeutenden Surrealisten – Von Gerhard Habarta in Zusammenarbeit mit dem Museum der Phantastischen Kunst Wien. Ausstellungen im In – und Ausland (Köln, Leverkusen, Oulu, Terrarossa, Dachau, München, Nürnberg, Hückeswagen, Heroldsberg, Mühlheim a Ruhr, Bratislava, u.a.), 2007 – Kulturpreis der Stadt Fürth (aus privaten Gründen abgelehnt)
„Kunsthandel“ – Bayerischer Landtag – Dr. Thomas Jung Info_Dschungel_2 – Info_Dschungel_1 – IHK-Magazin
Reihungen – Fürth-Dachau-Terrarossa – Zak_Artikel – Polizeichnung Junge Kunst – Kunstzeitschrift – Bericht PDF
Gründungen und Initiator (Zusammenfassung)
"Kaltscher Klup" (Kulturbühne), artoz Kunstvermittlung, artoz Kunsthaus, Kunst in der Mälzerei Weißenohe - "Kunstfest Weißenohe", Kofferfabrik - Kneipe, Bar und Galerien/Forum für Kunst und Begegnung (in Eigenregie) - Platzierung freies Theater in Fürth (DWARD/TKKG), Galerie ZAK - Betreuung der Sammlung Kleine-Gunk (Afrikanische Kunst), artoz media - Galerie, Kunstpräsentation in Unternehmen (Galerist Schwan Stabilo - Zusammenführung von Kunst und Wirtschaft/ARD-Zdf-Medienakademie), Postkantine (Ansbach/Eventlocation - Kunst + Kulinarik), BROCKOVSKI (Galerie/Bar), KALTSCHER (Galerie und Veranstaltungsort), Klup 81 (Künstlervereinigung), Gruppe 10 (Künstlervereinigung), u.e.m. - Siehe auch: Referenzen; Events + Projekte vor KALTSCHER
Aktuell!
HANGAR
„Multiple Choices“
Wo ist nur die Liebe hin?
Lothar R. Böhm fragt sich und seine Freunde, was aus uns werden soll …
Ein Multiartprojekt mit Videos, theatralischer Lesung, Songs, Gitarrenspiel, Gesprächen über das Leben – chaotisch, ehrlich und tiefgründig.
L.R.B. bevorzugt Ruhe und selektive Öffentlichkeit, wirkt wie ein einsamer Trapper der Kunst. Aus seinem Ich tauchen Figuren aus seinem Buch „HANGAR – Die unglaubliche Reise des Kiralý ur“ auf, sein alter Ego „KASLOVSKI“ lebt in seiner Musik, begleitet von mysteriösen – surrealen Videos. Gibt es einen Weg aus dem Chaos?!
Dagmar Bittner – Hörbuchsprecherin– liest aus „HANGAR“
Kaslovski lebt! – Gitarre & Gesang
Sigi Wekerle – Impro-Schauspiel
K. Brockmüller (Rosenrot) – „Mario“ – Spielfigur
ART-Videoclips – Kaslovski Ink Factory

„Arbeitsverlauf“
Studium der Malerei – Ausbildung zum Bühnenmaler, Städtische Bühnen, Nürnberg
Ausstellungen national und international
Ca. 30 Einzel – und Gruppenausstellungen und Projekte. Seit Mitte der 90er Jahre Ausstellungen auch unter dem Künstler-Pseudonym KASLOVSKI
Buchprojekte u.a:, „Kommissar Kehlenwein – Sein letzter Fall“ – Kriminalroman, „Mullogs“ (Novelle) – Text und Illustration, Roman „Triebsand“ – Szenekrimi (Fürth)/Roman, „Hangar – Die unglaubliche Reise des Kiray ur“ – Phantastischer Roman, Musikprojekte „Kaslovski lebt“, FREUDEMAN, Autumn, u.a
Begründer der Kunstplattform „artoz“, „Produzenten“-Galerist und Kunstvermittler, Galerie artoz, Galerie ZAK (seit Okt ´05 beendet), Übernahme der Sammlung Kleine-Gunk (03), Kunstpräsentationen in der Firma Schwan-Stabilo – neue Präsentationsform für Kunst in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen erarbeitet (seit 00) Gründer von artoz-media, Idee, Konzept und Organisation (00) Gründer und Vorstand des Fürther Kunstvereins Ost e.V. (98-01), Gründer und Betreiber der Kofferfabrik „Forum für Kunst und Begegnung“, Fürth (bis 2001), Gründer und Galerist der Galerie Brockovski, Fürth (97-01) Gründer des Kulturkammerguts, Fürth, Anstoß zur Wiederbelebung des Kulturring C, Gründer des Klup 81 (Künstlervereinigung) Fürth.
Ausstellungen und Projekte (Auswahl) – Initiierung und Organisation verschiedener Kunstfestivals:
Planung und Ausführung des Projekts „Europa in Fürth“ 02 – 28 Künstler aus 11 Ländern an 10 verschiedenen Ausstellungsflächen, inkl. Programm
Planung und Ausführung des Kunstfests Weißenohe 99 . Ausstellung, inkl. Rundwanderweg. Planung und Ausführung des 1. Fürther Kunstspektakels 95, Festival mit Aktionen, Musik, Performances und 1. Kunstmarkt auf dem Gelände der ehemaligen Bermas Kofferfabrik und der Königswarterstrasse Initiierung und Organisation von Kunstausstellungen in öffentlichen Gebäuden.
„Europa in Fürth“, Künstler der Länder Österreich, Italien und Ungarn, Amtsgericht Fürth 02
„Europa in Fürth“, Künstler aus Deutschland, Logenhaus der Freimaurerloge W.u.F., 02
„Blaupausen“, ArtQ – „Sofabilder“ (u.a. Universität Heidenheim, Galerie Brockovski)
Curriculum Vitae, regionale Künstler aus Deutschland, Künstler aus Italien und Mexiko, Amtsgericht Fürth, 01, Kunst zu Gericht, Ausstellung im Amtsgericht Fürth, (altes und neues Gebäude), Ausstellung regionaler, Künstler, 00
Polizeichnung,Ausstellung regionaler Künstler, Polizeidirektion
Idee und Konzeption verschiedener Ausstellungsprojekte (Auswahl)
„KunstImpulse, EuromedClinic Fürth 04, ArtQ, University of Cooperative Education, Heidenheim 04, Potentials, Galerie artoz, 03, Sequenze, Terra Rossa, Italien, 02, Dialog, KVD Dachau 02
Reihungen, – Reiseprojekt – KVD, Dachau 02, Terrarossa / Italien, Freimaurerloge Fürth
Expo Hannover (Uslar) 00, 1000 Meisterwerke, I-III, Fürth, Idee zu Projekt „Galeretzgerei“ 99
Metamorph, Konzept einer wachsenden Ausstellung, Fürth 99-00 Postkantine Ansbach
2005 – Gründung von „artoz Kunsthaus„2008 – 2013 – Rückzug aus der Kulturarbeit – Leben auf dem Land, Hauskauf – Pflege der Malerei und Auftragsarbeit, Arbeit an einem Roman, u.e.m – 2014/15 – Postkantine – Event-Location, Hier: Chefkoch, 2016/17 – Umsiedelung nach Fürth – Umbau/Renovierung einer ehemaligen Druckerei zu einem Veranstaltungsort (KALTSCHER).
2017 – Roman „Triebsand“ – veröffentlicht im Wiesenburg Verlag, präsentiert auf der Leipziger Buchmesse – März 2017, 2017 – Startschuss des Projekts „KALTSCHER“ – mit Lesung, Konzert und Ausstellung – Im Fokus: Pflege der Malerei
Aktuell: „Hangar – The Art Opera“ – Malerei, Video, Illustration, Buch, Musik, Th eater, Lesung und Schauspiel: Hangar – The Art Opera

